Getreidearten - Welches Korn kommt in den Whisky
Verschiedenste Getreidearten werden für die Herstellung finch® Whiskys genutzt. Über einen zeitintensiven Prozess wird aus dem Korn das wertvolle Destillat gewonnen.

Durch die landwirtschaftliche Fachkompetenz im finch®-Team (Link zur Team-Seite) und die großen, eigenen Anbauflächen ist die Destillerie prädestiniert für einen vielfältigen und innovativen Anbau der genutzten Getreidesorten. Nicht nur Weizen, Gerste und Dinkel finden dabei Verwendung im Whisky. Auch der fast in Vergessenheit geratene Emmer, das sogenannte Urkorn, wird von Hans-Gerhard Fink wieder kultiviert und für das Destillat genutzt. Die Whiskydestillerie sieht es als ihre Aufgabe, Tradition und Kultur zu wahren und daraus in Form des finch® Schwäbischen Hochland Whiskys, etwas Besonderes zu machen.

Emmer „Das Urkorn“ – Vorfahre des heutigen Weizens
Der Schwarze Emmer wird in der finch® Whiskydestillerie wieder zum Leben erweckt. Er ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten und der Vorfahr des heutigen Weizens. Sein Ursprung ist im Nahen Osten, wo diese Getreideart seit mindestens 10.000 Jahren angebaut wird. Vor vielen Jahren hat Hans-Gerhard Fink dieses Urgetreide wieder für sich entdeckt. Es ist gut für die Böden in Gebirgsgegenden, wie der Schwäbischen Alb, geeignet. Es ist winterhart und resistent gegen Krankheiten. Schwarzer Emmer kann sich durch seine dunkle Färbung, die übrigens durch Beta-Carotin verursacht, wird gut vor UV-Strahlen schützen.
Weizen - Der Hauptanteil beim Getreideanbau
Viele Produkte der finch® Whiskydestillerie basieren auf Weizendestillat. Hierfür werden auf den Ackerflächen im Frühjahr der Sommerweizen und im Herbst der Winterweizen ausgesät. Bei den beiden Arten werden ausgewählte Qualitätssorten verwendet. Weizen stellt sowohl an Klima und Boden als auch an die Pflege hohe Ansprüche. Das landwirtschaftliche Können der finch®-Mitarbeiter ist gefordert, um ein vorzügliches Destillat zu gewinnen.
Gerste – ohne Gerstenmalz kein Single Malt
Für die Herstellung von Single Malt Whisky wird ausschließlich bestes Gerstenmalz benötigt. Hierzu wird die Gerste nach der Ernte zu einer Mälzerei gebracht und dort auf dem finch® eigenen Mälzboden zu Gerstenmalz verarbeitet. Das heißt, die Gerste wird gewässert, eingeweicht und zum Keimen gebracht. Durch Erhitzung wird der Keimvorgang gestoppt und das Malz gedarrt. Im Anschluss tritt das Malz die Heimreise zur finch® Whiskydestillerie an und wird zu einem wunderbaren Single Malt Whisky.
Dinkel – im Whisky etwas Spezielles
Dinkel, oder auch Spelz genannt, wird seit einigen Jahren wieder vermehrt in Deutschland angebaut. Nicht zuletzt, weil er als besonders verträglich gilt. Im Unterschied zu Weizen ist das Dinkelkorn fest mit den Spelzen, der Hülse des Getreidekorns, verwachsen und dadurch besser geschützt ist. Bei der finch® Whiskydestillerie ist beim Anbau an Liebhaber spezieller Whiskys gedacht. Dinkel in Verbindung mit speziell ausgesuchten Fässern ist ein besonderer Genuss.