Die finch® Whisky Herstellung - ein Blick hinter die Kulissen
Der Whisky – ein uraltes Getränk. Die Geheimnisse und Wurzeln seiner Herstellung reichen zurück bis in die Zeit der Kelten. Ein Volksstamm aus dem Herzen Mitteleuropas der besonders in Süddeutschland die erste große Blüte erlebt hat. Und sich von hier nach Westen – bis nach Schottland und Irland ausgebreitet hat. Auf dem Schwäbischen Hochland, bei der finch® Whiskydestillerie, wird das Geheimnis seiner Herstellung auch heute noch kultiviert und weiterentwickelt.

Die Ausgangsmaterialien für den finch® Schwäbischen Hochland Whisky stammen alle von der eigenen 400 ha großen Landwirtschaft und dem 850 Quadratkilometer großen UNESCO Biosphärenreservat „Schwäbische Alb“. Auf der Albhochfläche reifen in glasklarer Albluft und mit reinstem Wasser die besten Getreidesorten. Nach Einbringung der Ernte und der sorgsamen Verarbeitung beginnt der Destillationsprozess auf der eigens für den finch® Whisky gebauten Pot Still Anlage. Das Destillat darf dann in speziell ausgesuchten Fässern bis zu seiner Geschmacksreife lagern. Dann darf der Whisky – nach positiver Endbegutachtung durch den Chef - in die Flaschen und zu den Whiskyliebhabern.

Eigenes Getreide mit sorgsamer Verarbeitung
Für die Whiskydestillation sind bei der finch®Whiskydestillerie die Qualität der Rohstoffe und Ihre Verarbeitung in den Vorstufen besonders wichtig. Ein eigener Mälzboden dient der Gewinnung von Malz, zum Beispiel aus Gerste oder Dinkel. Nach dem Schroten wird die Maische hergestellt und zur Gärung eingelagert. Ist die Gärung abgeschlossen kann die Destillation beginnen.
Die Destillation in der finch® Pot Still
Die Maische ist nach der Gärung bereit für das Brennen. Die finch® Whiskydestillerie hat eine sogenannte Pot Still, was bedeutet, dass die Brennblase aus Kupfer ist, mit einem an die Form eines Schwanenkopfes erinnernden Kondensationsrohr. Daneben ist die Form der Brennblase und die Gestaltung der Brennerei eigens konzipiert für den Charakter des finch® Whisky. In der Brennblase wird die Maische nun kontinuierlich erhitzt. So beginnt sich der Alkohol zu lösen und steigt als Wasserdampf auf. Die finch® Whiskydestillerie verfolgt ihr eigenes Brennverfahren. Dabei wird zum Beispiel der Vorlauf abgetrennt und nicht mehr verwendet.
Die Lagerung - vom wasserklaren Destillat zum Whisky
Das Destillat wird in die hochwertigen Eichenfässer abgefüllt. Welche Fässer, mit welchem Vorleben, verwendet werden und zudem in welcher Kombination ist eine Wissenschaft für sich. Jetzt ist erstmal für mindestens 3 Jahre Ruhe angesagt, da dann erst die Bezeichnung Whisky verwendet werden darf. Jedes Jahr der Lagerung bedeutet Verdunstung einerseits und Geschmacksaufnahme aus der Fasswand andererseits. Die Fässer werden dabei regelmäßig verkostet.
Vom Fass zur fertigen Flasche - mit Handarbeit
Hat der Whisky seine Geschmacksreife erreicht werden die Fässer entleert und zur Abfüllung in die Brennerei gebracht. Dabei ist wieder Handarbeit gefragt- beim Füllen der Flaschen, beim Verschließen mit Korken und Agrafe sowie beim Falten und anbringen der Verkaufsverpackung. Der Abschluss der liebevollen Betreuung und der Handwerkskunst für jede Flasche und Ihren Inhalt.